Yesterday (2019) – Wie wichtig sind Die Beatles eigentlich?

Im neuesten Film von Regisseur Danny Boyle und Drehbuchautor Richard Curtis Yesterday nimmt die Band Die Beatles einen bedeutenden Platz ein.

Nach einem kuriosen Stromausfall existiert die Band plötzlich nicht mehr. Und nicht nur die Band, sondern auch Coca-Cola, Zigaretten und weiteres. Aber nichts ist so schlimm für die Hauptfigur Jack Malik, als die Erkenntnis, dass es Die Beatles nicht mehr zu geben scheint.

Die Grundfragestellung im Film ist eine, die sich insbesondere Fans öfters fragen sollten: Was würde passieren, wenn einflussreiche Beiträge zur Populärkultur plötzlich nicht mehr geben würde? Wie wäre eine Welt ohne die Band X, ohne den Sänger Y, ohne die Serie Z oder ohne das Buch Q?

Auf dem ersten Blick scheinen diese Fragen recht übertrieben und überflüssig. Was sollte sich schon verändern? Dann gäbe es halt eine andere Band oder andere Geschichten.

Man könnte sogar sagen, der Film nehme an einer gefährlichen Überhöhung und Verhärrlichung von Idolen und Superstars Teil. Er tut so als wären diese heilig, unantastbar und vor allem unverzichtbar.

Also sind sie eher verzichtbar? Vielleicht.

Aber das ändert nichts daran, dass für Jack Malik (und viele andere) eine Welt ohne die Beatles nicht vorstellbar ist. Und das der Einfluss gewisser Künstler und Personen auf unsere Gesellschaft immens groß ist. Wenn man sagen würde, das es egal wäre wenn es diese Werke nicht mehr geben würde, würde man auch sagen, dass Kunst irrelevant ist.

Gerade für Fans, die mit bestimmten Werken aufwachsen und für die der Einfluss von Kunst riesig ist, wäre tatsächlich die Welt eine andere und sie selbst wären eine andere Person, ohne diese Werke.

Für viele, gerade jüngere Menschen, mag es nicht nachvollziehbar sein, wie sehr die Beatles gefeiert werden. Dies zeigt, dass für jede Person, diese wichtigen Kunstwerke oder inspierende Künstler oder sogar Personen andere sind. Für den einen ist es bestimmte Musik oder Bands, für andere sind es Bücher oder Filme, Schriftsteller, Politiker oder Fußballvereine.

In jedem Fall, wäre für diese Menschen die Welt eine andere sein, ohne diese Inspirationen.

Gewisse einflussreiche Werke (wie Harry Potter, Star Wars oder Herr der Ringe) oder Künstler (Die Beatles) sind sogar so wichtig, dass sie ganze Generationen oder sogar Jahrhunderte beeinflusst haben. Was wäre eine Welt ohne Shakespeare, wo doch sämtliche Geschichten von seinen Dramen inspirirert wurden?

Gerade am Beispiel der Beatles kann man sehen, dass ihre Melodien auch für junge Menschen, die nicht am Leben waren, als die Songs geschrieben wurde, bekannt sind und geliebt werden. Sie sind sicher unsterblich und beeinflussen nicht nur eine Generation, sondern Generationen. So wie es auch Mozart getan hat.

Passenderweise endet der Film mit der Erkenntnis, dass es auch Harry Potter nicht mehr gibt. Und eine ganz andere Generation kann sich fragen: Wie wäre eine Welt, wie wäre ich, ohne Harry Potter?

Aladdin (2019) – Das Dilemma der kulturellen Repräsentation

Das Märchen Aladin und die Wunderlampe ist nicht erst seit der berühmten Disney-Verfilmung von 1992 einer der beliebtesten und bekanntesten Märchen überhaupt. Es ist Teil der Sammlung orientalischer Erzählungen Märchen aus 1001 Nacht, wie auch zum Beispiel Ali Baba und die vierzig Räuber. Jedoch wird viele erstaunen, dass diese beiden Märchen nicht ursprünglich zu dieser Sammlung gehören und nicht im arabischen Original enthalten sind, sondern nachträglich im 18. Jahrhundert vom französischen Übersetzer Antoine Galland hinzugefügt wurden.

Es ist nicht ganz klar, ob Galland das Märchen selbst erfunden hat oder ob es ihm erzählt wurde. Fakt ist, es spielt in China, hat aber einen arabischen Erzähler und es ist unklar, was dieses Märchen wirklich repräsentiert oder repräsentieren soll. Schließen kann man daraus, dass Aladdin bereits in seinem Ursprung eine Fantasie über den Orient ist. Mit wahrer Repräsentation hat das wenig zu tun.

Die animierte Disney Verfilmung Aladdin (1992) hat das Märchen neu beflügelt und am Leben erhalten und auch hier wird klar, dass diese Umsetzung eine Fantasie der arabischen Welt darstellt. Sie löst eine merkwürdige Faszination beim westlichen Zuschauer aus und es werden diverse Klischees und Stereotypen benutzt, damit sichergestellt wird, dass sich der Zuschauer sich wohlfühlt und ihm das „Unbekannte“ merkwürdig bekannt vorkommt. Denn es werden alte Stereotype verwendet, die uns allen geläufig sind. Wirkliche Repräsentation ist das nicht.

Die neueste Live Action-Verfilmung Aladdin (2019) versucht vieles besser zu machen und bekommt von allen Seiten das Lob, dass Diversität endlich umgesetzt wird. Die Schauspieler stammen aus den unterschiedlichsten Ländern. Massoud (Aladdin) ist ein Kanadier mit ägyptischen Wurzeln, Scott (Jasmine) ist eine Engländerin mit indischen Wurzeln. Doch nur weil es hier Schauspieler gibt, die multikulturelle Wurzeln haben, heißt dies nicht, dass diese auch repräsentiert werden. Massoud ist schließlich Kanadier und Scott Engländerin. Und was wird hier eigentlich repräsentiert? Indien? Ägypten? Afrika? Araber? Es ist ein wahres Kuddelmuddel an Kulturen, ein Mischmasch und all dies unter dem Deckmantel des Orients. Man kann sagen, dass hier das klassische Phänomen zu beobachten ist, dass der Westen alles verallgemeinert und als Orient abstempelt, anstatt zu differenzieren. Wahre Repräsentation heißt Differenzierung, Individualisierung und Konkretisierung und nicht Verallgemeinerung und Pauschalisierung. Also: trotz aller Verbesserungen: Repräsentation ist dies nicht.

Was bedeutet dies nun also: ist Aladdin grundsätzlich ein verwerfliches Märchen, ist es rassistisch, schädlich und zu verdammen? Nein! Ja, es bedient orientalische Stereotype, dessen müssen wir uns bewusst sein. Es ist eine westliche Fantasie, das ist klar. Wir müssen verstehen, dass diese Darstellungen mehr über unser Verhältnis zum „Orient“ aussagen, als über den „Orient“ selbst. Aber egal mit welchen „authentischen“ Schauspielern gearbeitet wird oder auch nicht, man kommt nicht aus diesem Dilemma heraus. Das Problem kann nicht gelöst werden, wenn das Märchen in schon in seiner Erschaffung von einer Fantasie und einer Projektion westlicher Vorstellungen lebt.

Gelöst werden kann das Dilemma der kulturellen Repräsentation nur, wenn andere Länder dieser Welt (und damit meine ich alle außerhalb des amerikanischen und englischen Raums) ihre eigenen Geschichten erzählen, neue Geschichten erzählen und diese Geschichten dann auch gehört werden, von allen. Genauso wie es bei angloamerikanischen Geschichten der Fall ist.

Aber wir sollten endlich aufhören, den Amerikanern, Engländern oder Hollywood vorzuwerfen, dass sie nicht genug repräsentieren und sie verantwortlich machen für all den Rassismus und die Klischees dieser Welt. Wir überfordern sie ganz eindeutig mit einer Aufgabe, die einfach nicht machbar ist. Wie kann ein Land alle anderen Länder repräsentieren? Klar sollte man versuchen, seinem eigenen Land mit all seiner Diversität gerecht zu werden. Und natürlich sollte man mit Geschichten, die außerhalb seines eigenen Landes spielen, sensibel umgehen. Aber lasst uns bitte realistisch bleiben und erkennen, dass die beste Repräsentation dadurch entsteht, dass jeder selbst seine eigenen Geschichten erzählt oder Dinge erzählt, die aus erster Hand erfahren wurden, so authentisch wie möglich. Falls wir dem ewigen Kreislauf der Stereotype und der Kreation von Fantasien und Klischees ausweichen wollen, müssen wir die Dominanz des anglo-amerikanischen Raums durchbrechen. Anders ist es nicht möglich.

Avengers: Endgame (2019), Teil 2 – Ist Fanservice etwas Schlechtes?

Viele Kritiker von Avengers: Endgame erwähnen immer wieder, dass der Film Fanservice-Momente habe. Stets schwingt dabei ein negativer oder skeptischer Unterton mit. Als müsse man dies entweder rechtfertigen, irgendwie akzeptieren oder auch als Argument sehen, dass der Film höheren Maßstäben nicht genüge.

Doch was bedeutet Fanservice überhaupt? Ist Fanservice verwerflich? Oder ganz normal? Warum können wir nicht einfach genießen?

Zunächst kann man sagen, dass Fanservice nur dann möglich ist, wenn bereits ein Franchise etabliert wurde. Nur wenn Fans bereits ein großes Wissen über ein bestimmtes Franchise/ Universum haben, kann man sich in einem Film auf eben dieses berufen. Dabei benötigt es mehrere Teile und vielleicht sogar eine Buch- oder Comicvorlage. All dies ist bei Avengers: Endgame gegeben.

Als Folge dessen lieben es diese Filme sich, vor allem in späteren Teilen, auf bestimme Momente oder Charaktere zu berufen, die zuvor wichtig waren. Die Bedeutung bzw. Relevanz oder Begeisterung für diese Momente kann nur ein echter Fan erkennen. Alle anderen verstehen entweder nur Bahnhof oder ihnen lässt die bestimmte Szene einfach nur kalt. Fanservice-Momente- oder Szenen haben keine Relevanz für die Geschichte, sondern sind nur eingestreut, um den Fans ein Geschenk oder eine Überraschung zu machen.

In einem vollbesetzten Kino, gefüllt mit Marvelfans, wird man Jubel und Begeisterung auslösen, vielleicht Gelächter oder Applaus. Ein Gemeinschaftsgefühl entsteht. Denn die Fans als Gemeinschaft verstehen die Referenzen, erkennen Momente wieder und schwelgen in Nostalgie. Glücksgefühle werden ausgelöst, denn der Mensch mag es, sich als Gemeinschaft eines größeren Ganzen zu fühlen.

Inwieweit betreibt Avengers: Endgame also Fanservice? Fanservice kann man in Avengers: Endgame zuhauf erleben. Szenen, in denen wir einfach in Nostalgie schwelgen. Szenen in denen Charaktere, die eigentlich keine Rolle in der Handlung spielen, zelebriert werden, indem sie einfach nur präsent sind oder auftauchen. Und dann der ganze Mittelteil, der sich auf vergangene Filme bezieht, die man erstmal erkennen und an die man sich überhaupt erinnern muss, um die vielen Anspielungen und die Faszination des Ganzen zu verstehen.

Das Problem jedoch besteht darin, dass Menschen, die die bisherigen 21 MCU-Filme nur sporadisch oder gelegentlich, nur einmal, vor langer Zeit oder auch gar nicht gesehen haben, nicht viel damit anfangen können. Man beginnt zu grübeln: Wer war das? Was war da noch mal passiert? Warum jubeln/ lachen/ freuen sich denn jetzt alle? Man beginnt sich nicht nur ausgeschlossen und dieser Gemeinschaft nicht zugehörig zu fühlen, sondern vor allem auch zu langweilen, denn die Momente, die sich auf vergangene Filme berufen, bedeuten einem nichts oder man erkennt sie gar nicht erst.

Ist Fanservice also problematisch oder toll? Dass Fanservice für den Fan zu einem unglaublichen Erlebnis und für den Normalo-Zuschauer problematisch werden kann, hab ich bereits dargestellt. Die Frage, die sich also nun stellt ist: Für wen ist der Film? Und für wen sollten Filme generell sein? Sollte man erwarten können, dass man ein Experte der 21 vorherigen MCU Filme ist und sie mehrmals gesehen hat, um diesen Film zu schauen? Ist ein Film, der nur für Fans hundertprozentig funktioniert, gleich ein schlechterer Film?

Es gibt keine eindeutigen Antworten auf diese Frage. Ich, für meinen Teil, würde sagen, dass das Erlebnis, das die Zuschauer beim Schauen eines Filmes haben, grundlegend unterschiedlich sein kann, dies jedoch den Film als Ganzes nicht zu einem Besseren oder Schlechteren macht. Natürlich ist so ein gigantisches Projekt wie Avengers: Endgame für die Fans konzipiert. Und Fans haben die Marvel-Filme genug. Man muss erwarten können, dass der Zuschauer alle Filme gesehen hat, auch wenn nicht unbedingt in aller Ausführlichkeit. Die wichtigste Frage bleibt aber am Ende: Funktioniert der Film trotz der Momente, die man vielleicht nicht vollständig begreifen kann oder eben nicht? Und ich finde Avengers: Endgame hat genug zu bieten, auch außerhalb der Fanservice-Momente.

Eine weitere Frage, die sich stellt, ist: haben Elemente eines Films, die eben nicht die Handlung vorantreiben, sondern sich nur auf Nostalgie und Referenzen beziehen, eine Berechtigung oder sind sie Ausdruck einer mangelhaften Qualität? Hierbei tut sich mal wieder eine Debatte auf, die es gibt, seitdem es Filme überhaupt gibt: Handlung vs. Action. Handlung vs. Slapstick. Handlung vs. Referenzen. Handlung vs. Witze. Es ist eine gängige Praxis, dass alles was die Handlung nicht vorantreibt, sondern nur existiert, um zu unterhalten, als minderwertig angeprangert wird. Aber warum? Wer sagt, dass Handlung, die einzige wichtige Einheit ist und das Erlebnis nicht wichtig ist?

Avengers: Endgame ist ein Film, der nicht nur ein Film ist. Er ist ein Spektakel. Er ist ein gesellschaftliches Ereignis. Er funktioniert wie ein Fußballspiel. Es wird gejubelt, geweint und gelacht – als Gemeinschaft. Wer dieser Gemeinschaft angehört, fiebert mit, wer nicht, eben nur teilweise. Daran ist nichts verwerflich oder schlecht. Im Gegenteil: Es schafft Gemeinsamkeit und ein Thema, das Leute vereint. Und dies ist in Gesellschaften, die immer mehr gespalten sind, immer etwas Gutes und hat einen guten Effekt.


Avengers: Endgame (2019) – Teil 1: Warum der ganze Hype?

Der neueste Superhelden-Film Avengers: Endgame hat einen riesigen Hype ausgelöst. Nach wenig mehr als einer Woche steht er schon auf Platz 5 der weltweiten Box Office Charts aller Zeiten, mit einem derzeitigen Einspielergebnis von über 1,7 Milliarden $. Höchstwahrscheinlich wird er schon bald Titanic (2,1 Mrd.) schlagen und auf Platz 2 stürmen – und vielleicht auch vor Avatar auf Platz 1 landen.

Der grandiose Erfolg von Avengers: Endgame war abzusehen, denn es ist der Höhepunkts des MCUs (Marvel Cinematic Universe). Nach 21 Filmen, die in einem gemeinsamen fiktiven Universum spielen, ist der Film das große Finale – ein Abschluss einer langen Ära, die 11 Jahre andauerte.

Die Charaktere Iron Man (2008, 2010, 2013), Hulk (2008), Thor (2011, 2013, 2017), Captain America (2011, 2014, 2016), Ant-Man (2015, 2018), Doctor Strange (2016), Spider-Man (2017), Black Panther (2018) und Captain Marvel (2019), sowie die Guardians of the Galaxy (2014, 2017), hatten ihre eigenen Reihen, Origin-Geschichten, Einführungen und Weiterentwicklungen.

Zudem wurden die Superhelden, sowie diverse Handlungsstränge in den Avengers-Filmen zusammengeführt (2012, 2015, 2018).

Viele, gerade junge Menschen, sind mit dieser Reihe aufgewachsen. Sie haben sie kennen- und lieben gelernt. Die große Stärke des MCU war stets, dass es geschafft hat relative Konstanz zu ermöglichen. Eine fortlaufende Handlung, dieselben Charaktere mit den gleichen Schauspielern. Dies ist sicherlich vor allem die Leistung des Produzenten Kevin Feige. Es gibt sicherlich nichts Schöneres für einen Fan, als dass jährlich mehrere neue Filme erscheinen und man stets gefüttert wird mit neuen Stoffen. Da verzeiht man schnell auch mal ein einige Schwächen, die das MCU definitiv hat.

So hat man es verpasst, einigen Charakteren eine anständige Backstory zu geben (Black Widow und Hawkeye). Andere Charaktere haben zwar ihre eigenen Filme, aber diese hatten erhebliche Schwächen (z.B. Thor, der sich erst in Teil 3, Thor: Ragnarok gefunden hat).

Avengers: Endgame bringt nun die Geschichten der Original-Avengers (Iron Man, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkeye) zu einem Ende. Jeder, der auch nur ein geringes Interesse am MCU und ihren Helden hat, will wissen: wie geht die Geschichte aus? Was passiert mit den Charakteren? Der große Schock und Cliffhanger nach Avengers: Infinity War trägt zusätzlich noch seinen Teil dazu bei.

Das offizielle Filmposter (siehe Bild) ist dabei trügerisch. Denn es geht in diesem Film tatsächlich hauptsächlich um den letzten Akt der Original-Avengers und nicht so sehr um die gezeigten Captain Marvel, Rocket, Rhodes oder Okoye. Damit inszeniert sich der Film als würde er ein großes, vielfältiges Ensemble vereinen. Dies tut er auch, aber natürlich kann und sollte man da auch nicht jedem gerecht werden wollen. Der Film, wie auch das Poster, inszeniert sich als großes, vielversprechendes Spektakel – was er auch ist. Eine Zusammenführung von diversen Handlungssträngen und Charakteren, die sich seit mehr als einem Jahrzehnt aufgebaut haben. Sowas hat die Kinowelt noch nie gesehen hat. Was für ein besseres Marketing kann man da bieten?

Und nun endet all dies mit Avengers: Endgame. Einem Finale, dessen Hype sich sogar immer mehr steigert, aus zweierlei Gründen:

  • die Schweigsamkeit und Geheimniskrämerei, die um diesen Film geherrscht hat: das Marketing wurde auf ein Minimum gehalten und es wurden kaum Informationen, zum Beispiel in den Trailern, preisgegeben. Daran sollten sich andere Franchisen ein Beispiel nehmen. Je weniger man zuvor weiß, desto positiver werden Reaktionen ausfallen, desto gespannter werden Fans sein
  • die positiven Kritiken – sowohl die meisten Kritiker, wie auch das Publikum und vor allem die Fans loben den Film in den höchsten Tönen: 9.0 auf imdb, 95%auf rottentomatoes – das nennt man Mundpropaganda. Auch eigentliche Nicht-Interessierte werden sich dieses Spektakel wahrscheinlich nicht entgehen lassen. Jeder will Teil dieses Hypes sein und sehen, was es damit auf sich hat.

Natürlich geht es weiter mit dem MCU – aber nun stehen die neueren Charaktere (Ant-Man, Doctor Strange, Black Panther, Spider-Man, Captain Marvel und die Guardians of the Galaxy) im Mittelpunkt und lösen die alte Brigade ab. Man kann gespannt sein, wo es hin geht.

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Endlich ist es soweit! Nach langem Planen und Überlegen, habe ich mich endlich entschlossen einen Blog zu erstellen.

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